• Wissenswertes rund ums Essen

    Hafermilch – die gesunde Milchalternative

    Hafer

    Jeder, der sich schon mit veganer Ernährung beschäftigt hat, ist sicherlich auf Hafer gestoßen. Nicht nur als Getreideart, die auch als “Gesundungsfrucht” bezeichnet wird, sind Haferkörner eine Quelle vieler Erzeugnisse, die wir im alltäglichen Gebrauch in verschiedenen Varianten verwenden können.

    Von einer Arbeitsgruppe der Universität Würzburg wurde Hafer zu einer Arzneipflanze des Jahres (2017) gewählt. Von den Nährstoffen her und von der Zusammensetzung hat der Saat-Hafer einige, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Generell die Verdauung und der Blutzuckerspiegel reagieren positiv auf Vollkornprodukte sowie Hafer. Hier sind die wichtigsten Merkmale:

    • Ballaststoffanteil, u. a. mit Beta-Glucanen (fast 10%)
    • die Qualität der Kohlenhydrate
    • die Eiweißzusammensetzung
    • die ungesättigten Fettsäuren (75 % des Gesamtfettanteiles)
    • Vitamine und Mineralstoffe

    Haferflocken

    Es gibt verschieden Sorten der Haferflocken, die sich unter anderem von der Herstellung unterscheiden:

    1. Die kernigen Haferflocken (Großblatt-) – werden aus den ganzen Kernen gewalzt
    2. Die zarten Haferflocken (Kleinblatt-) – zuerst werden die Haferkerne in kleine Stücke (Grütze) geschnitten und dann zu zarten Flocken gewalzt
    3. Die lösliche Haferflocken – werden über ein besonderes Verfahren aus Hafermehl hergestellt werden

    Haferflocken kommen fast in jeder Küche gut zum Einsatz. Vom Müsli zum Frühstück, bis zur Hauptzutat bei vielen Kuchen oder Suppen, macht sich Hafer auch als ein Milchersatz bekannt. Aus einfachen Haferflocken kann man mit einem Mixer (Handstabmixer) oder mit speziellen Geräten wie z.B. Vitamilk eine vegane und vor allem gesunde Milchalternative zubereiten. Datteln, Zimt, Feigen oder Honig geben der Milch einen zusätzlichen Geschmackskick.

    Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit können Hafermilch jedoch nur begrenzt oder gar nicht verzehren. Dafür gibt es viele weitere Milchalternativen, die auch dieser Gruppe etwas leckeres zu bieten hat. Hier bieten sich Nüsse als Hauptzutat für die vegane Pflanzenmilch.

    Bei Stiftung Warentest hat Hafermilch sogar als der wahre Klimaretter gepunktet.

    Quellen:

    https://www.hna.de/verbraucher/test-hafermilch-hafer-drink-milch-stiftung-warentest-testsieger-vegan-kassel-zr-zr-13761175.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Saat-Hafer#:~:text=Saat%2DHafer%20oder%20Echter%20Hafer,Sie%20wird%20als%20Getreide%20genutzt

  • Wissenswertes rund ums Essen

    Selleriesaft – die neue Darm-Kraft

    Im Darm sitzt die Gesundheit und er ist auch unser zweites Gehirn. Ziemlich gute Leistung für das 6 – 8 Meter[1] lange Teil unseres Verdauungstraktes.

    Wenn der Darm bzw. die Verdauung Probleme machen, ist die gute Laune meist im Eimer. Blähungen und Krämpfe sind alles andere als angenehm und können auf keinen Fall ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

    Mein guter Freund und Fitness Coach sagte immer: „du bist, was du verdaust.“ Ja, stimmt zum Teil, aber du kannst nur das verdauen, was du isst und wie du denkst bzw. was du fühlst! Ja, auch Gefühle, die man durch negative und schädliche Gedanken erzeugt, machen dich krank und damit auch deine Verdauung. Wie das möglich ist, kannst du in diesem Beitrag lesen.

    Auf dem Weg meiner Hashimoto-Heilung habe ich viele Bücher, generell zum Thema Gesundheit, gelesen. Einer der interessantesten Autoren war Anthony William Coviello[2]. Er bezeichnet sich als medizinisches Medium. Durch eine spirituelle und geistige Kommunikation mit einer höheren Kraft bzw. einem Engel kann er Krankheiten diagnostizieren und eine angemessene Beratung und Behandlung anbieten.

    Er wurde mir von meiner guten Bekannten empfohlen. Unser Gespräch damals begann und endete mit dem Thema Selleriesaft und seinen Heilkräften. Nach dem Gespräch kaufte ich zwei tolle Bücher von ihm. Es gibt selten Bücher, die so viele Informationen und Erklärungen liefern, die auch jeder „normale“ Mensch verstehen kann. Das waren zwei von dieser Sorte. Ich empfehle seine Bücher jedem, der an einer chronischen Krankheit leidet oder generell wissen möchte, warum gesunde Ernährung so enorm wichtig für unsere Gesundheit ist und wie sich das alles widerspiegelt.

    Der Selleriesaft wird in beiden Büchern oft erwähnt und seine Wirkung klar und deutlich erklärt. Vor allem unser Darm und unsere Verdauung können von diesem Saft profitieren.

    Wie wir wissen (FASTEN), kann die Essensverdauung ungefähr 33 bis 43 dauern. Der ganze Prozess ist sehr komplex und durchläuft mehrere Stationen im Körper. Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Leber und Gallenblase. Das sind die wichtigsten Haltestellen der Nahrung im Verdauungsprozess.

    Um das Essen zu verdauen, braucht der Körper unter anderem eine gesunde Salzsäure. Diese werden unter normalen Umständen vom Körper gebildet und zusammen mit Verdauungsenzymen dienen sie dazu, die Nahrung (vor allem eiweißreiche Lebensmittel) zu zerlegen. In diesem zerlegten Zustand können sie weiter verdaut und vom Körper aufgenommen werden. Fehlt jedoch diese Salzsäure im Magen, bleibt das Essen unverdaut im Darm. Das Ergebnis macht sich in Form von unangenehmen Gerüchen und Geräuschen bemerkbar. Ich denke, mehr muss ich dazu nicht sagen 🙂

    Und warum mangelt es an diesen gesunden Salzsäuren? Essen unter Zeitdruck oder Stress sind unter anderem die Ursachen. Aber auch das Hormon Adrenalin kann die Produktion der Salzsäure beeinflussen. Die Nebennieren produzieren 56 unterschiedliche Abmischungen des Adrenalins, je nachdem welche Emotionen wir gerade empfinden, wie z.B. Wut, Hass, Enttäuschung, Verlust, Scham, Schuld, Stress, Angst, Aggressivität. Aber auch verschiedene Medikamente, viel tierisches Eiweiß (Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte), Kekse, Chips, fettige und zuckerhaltige Nahrungsmittel können die Bildung der Magensäure hemmen.

    Wenn du also unter Dauerstress bist, immer alles nur schwarz und negativ siehst, dich über dich oder andere ärgerst und das alles mit ungesundem Zeug kompensiert, bist du gerade dabei, deine Verdauung und damit dein zweites Hirn zu ruinieren. Wenn dann noch die ersten Anzeichen vom Aufstoßen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Hautproblemen und Kopfschmerzen dazu kommen, könnte eine Ernährungsumstellung hilfreich oder sogar die Lösung sein.

    Es gibt drei simple Schritte, die du ab sofort umstellen bzw. einführen kannst:

    1. Mehr Gemüse, Obst und pflanzlichen Nahrungsmittel in den Ernährungsplan integrieren (Zucchini, Süßkartoffel, Blattsalate, Paprika, Gurken, Äpfel, Grapefruit, Kiwis, Melonen, Bananen, Birnen, Orangen, Beeren, usw.) Diese sind für die Verdauung nicht so belastend und sorgen dafür, dass genügend Magensäure zur Verfügung steht.
    2. Reduktion der tierischen Eiweiße auf eine Portion am Tag.
    3. Jeden Morgen auf nüchternen Magen einen halben Liter frisch gepresster Staudenselleriesaft.

    Ich habe das Glück, dass ich den Geschmack von Sellerie mag. Es macht mir nichts aus, diesen Saft pur zu trinken. Wer jedoch damit Schwierigkeiten hat, kann ihn mit einer Birne, Banane oder mit einem Apfel aufpeppen.

    Staudensellerie im Kurzüberblick[3]

    Nährwerte pro 100 Gramm

    Brennwert:18 kcal

    Eiweiß:1g

    Kohlenhydrate: 2 g, davon Zucker 0 g

    Fett: 0,2 g

    Ballaststoffe: 2,3 g

    Vorteile:
    • Reich an Nährstoffen (Vitamin C, Vitamin K, Beta-Carotin, Kalium, Natrium, Chlorid)
    • Schützt die Zellen
    • Positive Auswirkungen auf den Blutdruck
    • Reguliert den Blutzucker
    • Kann möglicherweise die Fruchtbarkeit steigern
    Nachteile:
    • Schmeckt nicht jedem
    • Ein möglicher Allergen (auf der Speisekarte mit ´L´ gekennzeichnet)

    Ein Geheimtipp für den Sellerie-Trester* (Rückstände nach dem Auspressen)

    Aus dem Trester kann man einen sehr leckeren Pizzaboden machen. Ich verwende immer glutenfreie Instant-Haferflocken, Gewürze (wer mag Chili, Kurkuma, Koriander, Basilikum, Salz, Pfeffer) Weinsteinbackpulver, Messerspitze Natron, wenn notwendig etwas Wasser, Selleriesaft oder Pflanzenmilch. Das alles zusammenmischen, auf einem Backblech (mit Backpapier) einen Pizzateig mit Holzlöffel formen/ausbreiten und ca. 25 Minuten bei 200° backen (gerne zwischendurch auch umdrehen).

    Statt den Instant-Haferflocken kann man normale nehmen (vorher im Mixer mahlen) oder auch eine andere beliebige Mehlsorte. Ich bevorzuge Buchweizenmehl (Kokosnuss-Mehl würde ich nicht empfehlen, der Teig hält nicht zusammen und zerbröselt).

    Wenn der Teig fertig ist, nach Geschmack mit Gemüse oder Schafskäse belegen und weitere 20-25 Minuten backen.

    Guten Appetit 🙂

    [1] https://www.naturheilkunde.de/magazin/der-darm-ist-der-sitz-der-gesundheit-1.html

    [2] https://en.wikipedia.org/wiki/Anthony_William

    [3] https://eatsmarter.de/ernaehrung/wie-gesund-ist/staudensellerie-kalorien-und-naehrwerte

  • Heilung und Seele

    Fasten – Hunger kann Wunder

    Kommt dir das bekannt vor? Der Magen knurrt, im Mund läuft das Wasser zusammen, die Nase wird hypersensibel und die Pupillen werden klein wie bei einem hungrigen Raubtier. Ja, der Hunger!

    Keiner mag ihn und zum Glück leben wir in einem Land, in dem dieses Gefühl nicht an der Tagesordnung ist. Wir haben das Privileg den Hunger jederzeit stillen zu können. Mit dem Essen. Und zwar mit viel Essen. Das, was für uns heute normal und selbstverständlich ist, war in der Vergangenheit eine Seltenheit.

    Für unsere Vorfahren war das Hungergefühl nichts Fremdes, sondern etwas ganz Normales. Aber nicht, weil man sich auf die kommende Sommersaison vorbereiten wollte, sondern es gab einfach nichts zu essen. Keine Abstellkammer, keinen Supermarkt, kein Restaurant, keine Imbiss- oder Dönerbude. Nur die Natur und der Mensch mittendrin.

    Jetzt leben wir einer modernen Natur, mit vollen Regalen, Kühl- und Gefrierschränken. Wer sich das Leben noch komplizierter machen möchte, kauft sich etwas von diesen Regalen und bereitet es selbst zu. Es nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber man kann sich auf eine sättigende Mahlzeit freuen.

    Fakt ist, wir leben heutzutage im Überfluss! Wir kaufen öfter und mehr ein, als notwendig ist und greifen dadurch auch automatisch häufiger nach dem Essen. Aber nicht, weil wir öfter Hunger haben. Dieses Gefühl haben die meisten schon verlernt, sondern weil das Essen einfach da ist. Ob gesund oder ungesund, verpackt oder frisch, warm oder kalt, hochkalorisch oder mager, es steht uns jederzeit zur Verfügung. Der Körper kommt manchmal gar nicht dazu, das zugeführte Essen zu verdauen.

    Die Verdauung fängt im Mund an und wo sie aufhört, weißt hoffentlich jederJ Das Essen wird im besten Fall „richtig“ gekaut und runtergeschluckt. Je nach dem, was wir essen, dauert die Verdauung 33 bis 43 Stunden[1]. Der ganze Verdauungsprozess ist sehr kompliziert und aufwändig, weil die Nährstoffe zu unterschiedlichen Zeitpunkten und an unterschiedlichen Orten verarbeitet werden. Der Körper sorgt dafür, dass er die zugeführte Nahrung für uns so gut wie möglich verwertet. Das alles passiert, ohne dass wir darüber nachdenken müssen. So stellt er sicher, dass wir uns weiterhin bewegen, dass wir nachdenken, schlafen, uns fortpflanzen und empfinden können.

    Jetzt stelle dir vor, du isst alle paar Stunden etwas. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Die Verdauung kommt nicht zur Ruhe und muss ständig auf Hochtouren laufen. Tage-, wochen-, monate-, jahrelang. Man sagt ja nicht um sonst, dass das zweite Hirn im Darm liegt. Wenn wir ständig essen und der Körper das Essen verdauen muss, kann „das zweite Hirn“ irgendwann nicht mehr seine Arbeit richtig machen. Er wird geschwächt und wir werden kränklich. Um unser Gehirn im Kopf zu entspannen schlafen wir, aber was machen wir, um unser Gehirn im Darm zu entspannen?

    Am besten auch mit Erholungsphasen in Form von Fasten. Kurzzeitfasten, Intervallfasten, Heilfasten, Trockenfasten, Langzeitfasten, Saftfasten, Suppenfasten, Weiß-der-Kuckuck FastenJ Im Internet findet man viele Arten von Fasten, mit tollen Tipps und Anleitungen, Vor- und Nachteilen. Die Intention soll jedoch sein, die Verdauung zu entlasten und so dem Körper neue Energie und Kräfte zu geben.

    Wusstest Du schon, dass längere Hungerphasen eine heilende Wirkung haben? Fasten kann sich bei zahlreichen metabolischen[2], chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Krankheiten des Verdauungssystems, kardiovaskulären Erkrankungen oder bei chronischen Schmerzsyndromen positiv auswirken. Auch bei Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Arthritis, Typ-I-Diabetes wirkt das Hungern und hilft den Betroffenen bei der Heilung.

    Wie und ob es möglich ist? Alle Krankheitserreger, Viren oder Bakterien im Körper, die eine Krankheit verursachen benötigen zum (Über-)Leben Futter. Dieses bekommen sie von uns durch das Essen und durch die Fremdstoffe, die wir mit dem Essen aufnehmen z.B. durch Fett und Geschmacksverstärker (Salami), Proteine und Hormone (Kuhmilch, Quark) oder Zucker und Süßstoffe (Fruchtjogurt). Das heißt, solange wir essen, können sie überleben. Wenn man aber nichts mehr zu sich nimmt, werden sie gezwungen auch zu hungern und irgendwann können sie ohne Futter nicht mehr überleben. Wir Menschen schon, weil unser Körper auf die Reserven (Kohlenhydrate im Glykogen, Proteine in den Muskeln oder Fett im Fettgewebe) zugreift, die für uns zugänglicher als für die Krankheitserreger sind.

    Aber nicht nur unsere körperliche Gesundheit kann vom Fasten profitieren. Auch unser Geist und Seele bekommen eine Art Erholungsphase. Viele Leute, die über einen längeren Zeitraum gefastet haben, berichten von Zuständen wie Glücksgefühle, Euphorie, Zufriedenheit, innere Ruhe und bewusstes, positives und klares Denken. Ich hatte solche Zustände auch erleben dürfen. Am Anfang war ich überrascht, wie gut es mir innerlich tat, nichts zu essen. Später habe ich diese Phasen genossen und wollte mir gar nicht vorstellen, wieder in den Essens-Alltag zu wechseln. Denn irgendwann verschwindet der Hunger und man kann die Fastenzeit und die beschriebenen Zustände einfach genießen. 

    Die härteste aber auch die wirksamste Art zu fasten, ist Trockenfasten (ohne Wasser und ohne Essen) oder alternativ Wasser- bzw. Teefasten. Wenn man nicht erfahren ist, sollte man die Art und vor allem die Dauer mit einem Arzt oder Spezialisten konsultieren.

    Ich habe auch schon einige Fastenkuren probiert. Nicht alle waren passend für mich. Man muss einfach probieren und schauen, was man am besten in den Alltag integrieren kann. Ich faste regelmäßig. Ein bis zwei Fasten-Tage in der Woche sind für mich ideal. Es ist nur Frage der richtigen Einstellung. Und wenn man einen guten Grund bzw. Intention hat, geht es viel leichter. Hashimoto war ein sehr guter Grund davon.

    Ich werde dir in meinen weiteren Berichten von meinen Fasten Erfahrungen erzählen und dir Tipps geben, wie man Fasten angehen, durchstehen und brechen (wichtig!) kann.

    Quellen:

    [1] https://www.netdoktor.de/anatomie/verdauung/

    [2] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2005/daz-9-2005/uid-13571

  • Wissenswertes rund ums Essen

    Ananas – der Muskelkater Freund

    Ananas hat viele Vorteile für deine Gesundheit. Diese Frucht ist sehr entzündungshemmend (z.B bei Gelenksentzündungen, Nebenhöhlenentzündung usw.) und stärkt dein Immunsystem. Mit ihrem Enzym Bromealin unterstütz sie die Verdauung und beugt beim Muskelkater vor. Da sie wenige Kalorien hat, kann sie in jede Diät integriert werden. Diese exotische Frucht lässt sich sehr gut zubereiten und schmeckt immer sehr lecker auch in Kombination mit anderen Obst- und sogar Gemüsesorten. Schwieriger sieht es aus mit dem Schälen aus. Ich hoffe, die Vorteile werden Dich davon nicht abhalten, diese Frucht regelmäßig auf Deinem Speiseplan zu haben. Vorsichtig mit Ananas aus Konserven, diese haben sehr viel Zucker in sich. Ob Ananas wirklich schlank macht, ist noch nicht bewiesen aber bei Heißhunger ist sie auf jeden Fall eine bessere Alternative.  

    Nährwerte (pro 100 Gramm Frucht):

    Energie 59 kcal, Wasser 85 gr, Fett 0,1 gr, Eiweiss 0,5 gr, Kohlenhydrate 12,4 gr, Zucker 10 gr, Ballaststoffe 1,4 gr

    Vitamine:

    • Vitamin C – unterstützt das Immunsystem und fördert die Wundheilung
    • Vitamin A – unterstützt die Funktion und den Schutz von Haut, Augen und Schleimhäuten
    • Vitamin E – stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend

    Mineralstoffe:

    • Folat – ist an der Blutbildung beteiligt
    • Niacin – ist beim Auf- und Abbau von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten beteiligt
    • Natrium – Natrium ist an der Regulation des Wasserhaushaltes und des Blutdruckes beteiligt
    • Kalium – ist wichtig für die Regulierung des Wasserhaushaltes und für die Funktion des Herzens
    • Calcium – hilft beim Aufbau von Knochen und Zähnen 
    • Phosphor – trägt zur Energiegewinnung und dem Erhalt von Knochen und Zähnen bei
    • Magnesium – senkt den Cholesterinspiegel, beugt Krämpfen vor
    • Mangan – wichtig für Knochenaufbau und Kohlenhydrat-Stoffwechsel

    Rezept für einen leckeren Ananas Smoothie

    Zutaten 

    • 1 Ananas
    • 1 Apfel
    • 1 kleines Stück Ingwer
    • 1 Hände voll Spinat
    • 2 EL Honig
    • 1/2 EL Limettensaft
    • 1/2 EL Zitronensaft
    • 500-600 ml Wasser je nach gewünschter Konsistenz

     

    Zubereitung  Alle Zutaten in einen Mixer oder Vitamilk (Funktion „Zerkleinern“ 2 x hintereinander wählen) hineingeben oder einfach mit einem Pü­rier­stab zerkleinern.

    Dauer: ca. 10 Minuten

    Menge: 1 bis 1,3 Liter

    Quellen: https://www.gartenjournal.net, https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/obst/mango

  • Wissenswertes rund ums Essen

    Kiwi – der haarige Exote

    Was kann diese Frucht?

    1. Vitamin C Lieferant (doppelt so viel wie Orangen)
    2. wirkt positiv gegen Stress, Nervosität und Ängste
    3. Kiwi Schale enthält Ballaststoffe (kann somit mitgegessen werden)
    4. entfernen Natriumablagerungen in der Haut und vermindert Falten
    5. versorgt den Körper mit Antioxidantien
    6. das Enzym Actinidain hilft bei der Verdauung

    Nährwerte (pro 100 Gramm):

    Energie 50 kcal, Wasser 83 gr, Fett 0,5 gr, Eiweiss 1,1 gr, Kohlenhydrate 15 gr, Zucker 9 gr, Ballaststoffe 3 gr

    Vitamine:

    Beta-Carotin, Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin C

    Mineralstoffe:

    Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphat, Eisen, Zink

     

     

     

     

     

     

    Rezept für einen gesunden Smoothie in Grün:

    Zutaten

    • 2 Kiwi
    • 4 kleine Bananen (am besten Bio Qualität)
    • 1 EL Honig
    • 1 TL Flohsamenschalen
    • 1 EL Zitronensaft und ein paar Minzblätter
    • 500 – 600 ml Wasser (je nach Geschmack)
    • 1 EL Honig

    Alle Zutaten entweder im Vitamilk, Smoothie-Maker oder mit einem Pürierstab zubereiten.

  • Wissenswertes rund ums Essen

    Mango – ein tropischer Vitaminhit

    Diese süße exotische Schönheit ist tatsächlich schon 4000 Jahre alt. Außerdem wächst sie in tropischen und subtropischen Gebieten wie z.B. Indien, Philippinen, Pakistan, Brasilien, Mexiko, USA, Afrika, Spanien. Etwas 75% der Weltproduktion kommt aus Asien. 

    Am besten, man kauft eine reife Mango, sonst könnte sie beim Nachreifen faulen. Jedoch, wenn man schon eine unreife Mango gekauft hat, kann man folgendes machen, um dem Rei­fungs­pro­zess nachzuhelfen:

    • nicht im Kühlschrank aufbewahren, mit anderen Worten bei Zimmertemperatur lagern
    • in Zeitungspapier wickeln
    • neben reifen Äpfeln lagern
    • zusammen mit einer reifen Mango aufbewahren

    Gesundheitliche Wirkung:

    1. sehr gut verdaulich, kann auch abführend wirken
    2. kann den Stoffwechsel ankurbeln und ist appetitanregend
    3. kann Erkältungen vorbeugen
    4. positiver Effekt auf Herz und Gehirn
    5. wird zur Behandlung von Durchfall und Blasenentzündungen eingesetzt
    6. der Wirkstoff Mangiferin (in der Rinde) wird zur Therapie von Rheuma und Diphterie eingesetzt
    7. der Baumsaft der Mango soll äußerlich Hautpilzerkrankungen lindern

    Nährwerte:

    • 0,4 Gramm Fett
    • 0,6 Gramm Eiweiß
    • 12,8 Gramm Kohlenhydrate (davon 12,5 Gramm Zucker)
    • 1,7 Gramm Ballaststoffe

    Vitamine:

    • Vitamin C
    • Vitamin E
    • B-Vitamine wie zum Beispiel Vitamin B1 und Folsäure
    • Beta-Carotin vor allem die Vorstufe von Vitamin A

    Mineralstoffe:

    • Kalium
    • Magnesium
    • Kalzium

     

     

     

     

     

     

     

     

    Rezept für einen leckeren Mango Smoothie

    Zutaten 

    • 1 Stk. Mango
    • 1 Stk. Birne
    • 1 kleines Stück Ingwer
    • 1 EL Honig
    • 1/2 EL Limettensaft
    • 1/2 EL Zitronensaft
    • 500-600 ml Wasser je nach gewünschter Konsistenz

    Danach die Zubereitung 

    Alle Zutaten in einen Mixer oder Vitamilk (Funktion „Zerkleinern“ wählen) hineingeben oder zum Beispiel mit einem Pü­rier­stab zerkleinern.
    Dauer: ca. 10 Minuten
    Menge: 1 bis 1,3 Liter

    Quellen: https://www.gartenjournal.net, https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/obst/mango