Hashimoto

Diejenigen, die mit der Krankheit Hashimoto schon zu tun hatten, wissen sicher, was hinter diesem Begriff versteckt ist. Benannt ist die Krankheit nach ihrem Entdecker, Hakaru Hashimoto (1881 – 1934)3, zu anderem bezeichnet dieser Name eine (angeblich) unheilbare Autoimmunerkrankung. Auto-immun bedeutet, dass der Körper sich selbst attackiert und einen Teil von sich, in diesem Fall die Schilddrüse, zerstört. Diese Krankheit wurde das erste Mal 1912 beschrieben und der Bericht wurde im selben Jahr in Deutschland veröffentlicht.

Ich weiß nicht, was du über deinen Körper denkst, aber ich bin der vollen Überzeugung, dass wir es mit einem verdammt klugen System zu tun haben, das wir als Wunder bezeichnen können. Überlege doch, wie viele Prozesse und Vorgänge in dir vorgehen, ohne dass du irgendetwas dafür tun musst. Wie viele Organe werden versorgt4, damit sie ihre Arbeit machen können. Millionen dieser Vorgänge spielen sich im Sekundentakt in uns ab. Bewundernswert, oder?

Und jetzt eine andere Frage, denkst du wirklich, dass sich dieses Wunder selber kaputt machen würde? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich die Diagnose Hashimoto bekommen habe. Mittlerweile ist es acht Jahre her.

Ich bin nicht immer froh über meine Sturheit, meinen Ehrgeiz und meinen Kampfgeist. Dieses Mal bin es aus vollem Herzen, dass ich mich gegen das tägliche Hormonschlucken entschieden habe. Genauso bin ich froh über Bücher, Beiträge und Veröffentlichungen vieler Mediziner, Wissenschaftler und Heilpraktiker, die sich wahrscheinlich dieselbe Frage gestellt haben. Hashimoto, genauso wie weitere Autoimmunerkrankungen sind sehr weit verbreitet. Natürlich ist es einfacher, jeden Tag eine Pille zu schlucken. Aber wird damit das tatsächliche Problem oder nur das Symptom behoben? Es ist leider sehr häufig der Fall, dass man von der Ursache wegsieht und sich die Zeit und Mühe durch eine oder mehrere Pillen spart. Ich möchte dir hier ans Herz legen, über deine Entscheidung nachzudenken. Als Coach kann ich dir aus der Praxis sagen, es gibt immer auch einen anderen Weg. Es bieten sich so viele Alternativen, egal um was es im Leben geht. Und deine Gesundheit sollte es dir wert sein über diese Alternativen nachzudenken.

Jetzt acht Jahre später, stehe ich hier, ohne künstliche Hormone, bin fit im Kopf (meistens :), sowie körperlich, habe keine Symptome und fühle mich gesund. Und ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, die das geschafft hat. Möchtest du auch dazu gehören?

Ich werde dir gerne beschreiben, was ich damals gemacht habe. Vieles davon mache ich heute noch, weil es einfach zu meinem Leben und zu meiner Überzeugung gehört. Genauso werde ich dir auch die Bücher und Autoren empfehlen, die mich auf diesem Weg geführt haben.

Das habe ich ab sofort geändert und aus dem Alltag gestrichen:

  1. Rauchen
  2. Antibaby Pille
  3. Alkohol
  4. Amalgamfüllungen (sind voller Schwermetalle = Gift für den Körper)
  5. Weizen + Gluten
  6. Fleisch (am Anfang nur Schweinefleisch, jetzt komplett)
  7. Milchprodukte (hauptsächlich Kuhmilch)
  8. Soja und Mais
  9. Künstliche und natürliche Aromen
  10. Glutamat (Mononatriumglutamat, Abkürzung MNG)

Wie ich schon erwähnt habe, ist unser Körper ein Meisterwerk. Im besten Fall funktioniert alles perfekt aufeinander abgestimmt wie eine Schweizer Uhr. Sobald ein Zahnrad nicht mehr richtig funktioniert, werden alle anderen darunter leiden und das ganze System gerät ins Stocken. Für mich waren die Zahnräder, auf die ich mich konzertiert habe, die Verdauung und meine Leber. Das Weglassen der oben genannten Punkte kann schon am Anfang sehr hilfreich sein.

Mit zusätzlicher Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kannst du die Krankheit gut in Griff bekommen. Durch die Entzündungen in der Schilddrüse entsteht im Körper oxidativer Stress. Um diesen zu bekämpfen hat man die Möglichkeit kleine Helfer namens Mikronährstoffe bzw. Antioxidantien zu sich zu nehmen und auf eine Ernährung, die den Heilungsprozess unterstützen.

Folgendes habe ich wiederum in meinen Alltag integriert, konkrete Beispiele findest du HIER:

1.Essentielle Mikronährstoffe durch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel5:

  • Selen
  • Vitamin B komplex (vor allem B 12)
  • Eisen
  • Omega 3 Fettsäuren
  • Vitamin D (flüssige Form)
  • Vitamin C hochdosiert und natürlich
  • Zink
  • Jod
  • Algen und Moringa
  • Fokus auf Darmreinigung, Leberentgiftung und Ausleitung der Schwermetalle (meistens ist eine Autoimmunerkrankung auch nur ein Symptom einer anderen Erkrankung. Deshalb ist es wichtig, Darm und Leber zu reinigen, da hier die größte Immunkraft unseres Körpers steckt, Also: nicht immer die gesamte Aufmerksamkeit auf das angegriffene Organ bzw. Stelle richten)

Auflistung aller wichtigen Mikronährstoffe, Tagesdosis sowie Vorkommen findest du HIER.

2. Essentielle Makronährstoffe durch neue Ernährung6:

  • Eiweiss (durch Hülsenfrüchte, vegane Proteinquellen, Quark mit Leinsamen Öl)
  • gesunde Fette (min. 2 x Woche fetter Fisch, Nüsse)
  • viel Wasser und Tees (Grüner Tee, Kamille, Fenchel, Brennnessel, Salbei, Ingwer)
  • Kurkuma Drinks (Golden Milk), frischgepresster Grapefruitsaft (gut für den Darm und Verdauung), Gemüsesäfte (Selleriesaft –1 für die Leber, Karotte, Rote Beete, Sauerkraut), Mariendistel-, Kamillen-, Brennnesseltees und grünen Tee

 

3. Sport und Aktivitäten:

  • Regelmäßiger Sport: Kardio (Laufen, Radfahren) und Muskelaufbau durch Krafttraining
  • Erholung und Entspannung: Yoga und Meditation
  • Viel Lachen 🙂 mit Freunden, Familie, bei einem lustigen Film oder lese dir regelmäßig Witze durch
  • Generell positive Gedanken und neue positive Lebenseinstellung

Denke jetzt bitte nicht, dass ich alles ab dem ersten Tag sofort umgesetzt habe. Ich habe immer wieder was Neues ausprobiert und getestet, wie oder ob es mir hilft. Es war und ist immer noch eine Reise bzw. ein Prozess für mich. Du, ich, alles um uns herum ändert sich ständig, jede Sekunde. Und das ist richtig so, wichtig ist nur, nicht stehen zu bleiben.

Wenn du auch diese Krankheit hast, sag Danke und übernimm Verantwortung für dich und deine Reise, denn du wirst sehr viel auch über dich lernen dürfen. Es geht und du schaffst es auch, gerne auch mit meiner Unterstützung.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.